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Geislinger Steige

Als Bahnfan und Gelegenheits-Trainspotter muss man natürlich auch einmal an der berühmten Geislinger Steige gewesen sein.

Die Geislinger Steige ist ein seit der Römerzeit  existierender alter Handelsweg auf die Schwäbische Alb und verbindet Geislingen an der Steige mit Amstetten. Heute führen zwei Hauptverkehrsadern durch das Filstal, die Bundesstraße 10 sowie ein Teil der Eisenbahnhauptstrecke zwischen München und  Stuttgart. Die Eisenbahnrampe ist 5,6 km lang und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 112 m bei einer durchschnittlichen Neigung von 22,5 ‰. Da die  Kurvenradien zwischen teils bis unter 300m liegen, ist dieser Abschnitt somit nach den Standards für Gebirgsbahnen trassiert.

Unsere Wanderung beginnt am Bahnhof Amstetten und führt zunächst am rechten Berghang in weiten Schleifen annähernd auf gleicher Höhe in Richtung Geislingen. Unterwegs passieren wir den Ödenturm  (zum Schutz der Festung Helfenstein angelegt) und eben diese Festung, von der allerdings nur eine Ruine übrig geblieben ist. Immer wieder ergeben sich von verschiedenen Aussichtspunkten tolle Blicke ins Filstal mit Bahn und der Stadt Geislingen. Kurz nach der Ruine Helfenstein geht es steil bergab  nach Geislingen.

Nach der Besichtigung des Bahnhofs und einem kleinen Rundgang durch die schöne Altstadt steht der Aufstieg auf die Schildwacht auf dem Programm. Dort steht ein sog. Ostlandkreuz, das an  die Leiden, welche die einst in Böhmen und Mähren lebende deutsche Bevölkerung bei ihrer Vertreibung   nach 1945 erlitten hat, erinnern soll. Von hier hat man einen tollen Blick auf den Bahnhof  Geislingen und kann wunderbar den Bahnbetrieb verfolgen. Nach einer Schaurast geht es auf die letzte Etappe zurück zum Ausgangspunkt Amstetten, zwischendurch immer wieder mit Ausblick auf die Geislinger Steige. Unser GPS-Gerät zeigte gesamt knapp 21 Kilometer Wegstrecke, als Gesamthöhenunterschied haben wir ca. 400 Meter absolviert. Aufgrund der Länge würden wir die Tour als durchaus anspruchsvoll einstufen, man sollte mind. 5 bis 6 Stunden einplanen (ohne lange Schaupausen).

Karte mit Wanderroute und Wegpunkten:


Weitere Informationen:
graphic-design  Geislinger Steige bei Wikipedia
graphic-design  Stadt Geislingen an der Steige
graphic-design  Ostlandkreuz bei Wikipedia
graphic-design  Ruine Helfenstein bei Wikipedia
graphic-design  Ödenturm bei Wikipedia

Wanderroute bei GPSies:
gpsies Downloadmöglichkeit der Route in verschiedenen Formaten

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