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Bismarckturm Ansbach | Tag des Denkmals 2013

Der für den Webmaster in seiner Kindheit sehr wohnortnah gelegene Ansbacher Bismarckturm war immer wieder ein beliebter Freizeit-Tummelplatz, sei es nach dem Minigolfen oder zum Schlittenfahren. Etliche Runden haben wir Kinder auf dem Sockel des Turmes im Kreise gedreht oder uns auf dem ca. 1,5 Meter höher gelegenem schmalen Absatz entlang getastet. Nur eines habe ich in den ganzen Jahren nicht geschafft, nämlich den Turm zu besteigen und einmal die Aussicht auf Ansbach zu erleben.
2013 war es dann endlich soweit, am Tag des Denkmals bot sich die Gelegenheit und die musste dieses Jahr unbedingt wahrgenommen werden. Und so reihte ich mich in die lange Schlange ein, bis ich nach ca. 45 Minuten Wartezeit zusammen mit 5 weiteren Schaulustigen an die Reihe war. In wenigen Minuten erreichten wir die sehr luftige Aussichtsplattform, wo uns ein Mitarbeiter der Stadt Ansbach empfing. In Anbetracht der immer länger werdenden Warteschlange am Fuß des Turmes musste die Schauzeit leider auf ein Minimum beschränkt werden, und so versuchte ich, schnell ein paar schöne Fotos zu schießen, unter anderem auch das Rohmaterial für das hier zu sehende Panorama.

Interaktives Panorama:

Aufnahmestandort
Größere Version (5465×1080 Pixel | 5,5 MB)
Die Eckdaten des Ansbacher Bismarckturmes:
  • Fertigstellung im August 1903 nach nur fünf Monaten Bauzeit
  • Entwurf „Götterdämmerung“ des Architekten Wilhelm Kreis
  • Kosten: 18.000 Mark
  • Grundmaße: 6,25m x 6,25m
  • Höhe: 12,70m
  • Anzahl der Treppenstufen: 64
  • Südseite: Relief des Reichsadlers
  • Westseite: Inschrift „WIR DEUTSCHEN FÜRCHTEN GOTT, SONST NICHTS AUF DER WELT“
  • Material: Muschelkalk aus der Nähe Rothenburgs o.d.T.

Der Bismarckturm hat eine wechselvolle Geschichte. Während im 1. Weltkrieg Schlachtensiege von dort aus mit Böllerschüssen gefeiert wurden, missbrauchten die Nationalsozialisten in den 1930er Jahren den Ort für Aufmärsche und Kundgebungen. Dies zum Anlass nehmend wollten die Amerikaner nach 1945 den Turm eigentlich sprengen, verzichteten jedoch auf Grund des hohen Bedarfs an Sprengstoff darauf.

Quellen: Wikipedia, Alexander Biernoth (Stadt Ansbach)

 

Fotos:

 

Weiterführende Infos:
graphic-design Internetseite über Bismarcktürme
graphic-design Artikel von Alexander Biernoth (PDF)

 

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