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Hamburg November 2014

Wie schon im letzten Jahr flog mich German Wings auch 2014 nach Hamburg zum Symposium eines großen Hörgeräteherstellers. Nach interessanten Vorträgen stand ein Besuch des Elbphilharmonie-Pavillons auf dem Programm. Hier erfuhren die Teilnehmer spannende Details zu diesem Millionen- (oder vielleicht Milliarden-?) Prestigeobjekt der Stadt Hamburg. Eines der besten Konzerthäuser weltweit soll es einst werden, mit der besten Akustik und der spektakulärsten Architektur. Außerdem beinhaltet der bis dato 700 Mio. Euro teure Bau ein Hotel mit mehr als 300 Zimmern, einige davon sicher mit einem atemberaubenden Blick über den Hamburger Hafen. Alle während der Bauphase aufgetretenen Probleme (z.B. mit der Statik) sind zwischenzeitlich ausgeräumt, die Eröffnung ist nun endgültig für 2017 anberaumt.

Die Elbphilharmonie - am Ende knapp 800 Mio. Euro schwer
Der Architekt hat was drauf
graphic-design Offizielle Webseite Elbphilharmonie
graphic-design Wiki Elbphilharmonie

Tag 2 wurde wiederum für eine nette kleine Sightseeing-Tour genutzt, welche mich direkt an den Fuß ebendieses Riesenbauwerkes führte. Während 2013 noch die Sonne lachte, begrüßte mich dieses Mal beim morgendlichen Blick aus dem Hotelfenster dichter Nebel, weshalb die Sicht auf Hafen und Elbphilharmonie zunächst verwehrt blieb. In der Hoffnung auf Besserung besuchte ich also erstmal die weltgrößte Modellbahn, das Miniatur-Wunderland in der historischen Speicherstadt. Diese Sehenswürdigkeit der Sonderklasse ist einem stetigen Wandel unterworfen, ständig wird gewerkelt und erweitert, damit die Besucher -mich eingeschlossen- immer wieder neue Details entdecken dürfen. Die ursprünglich einmal geplante Endausbaustufe von 700m² Anlagenfläche ist mit mehr als 1300m² bereits weit überschritten. Momentan geht man für das Jahr 2020 von einem Endausbau aus, um die 2000m² sollen es dann sein. Man darf aber davon ausgehen, dass der Mannschaft um die Braun-Zwillinge doch wieder etwas Neues einfällt, und wenn es der Brückenschlag zu den benachbarten Speicherstadt-Häusern ist, sollte der Platz im Stammhaus doch einmal zur Neige gehen.

Im Miniatur-Wunderland - Landungsbrücken
Die Landungsbrücken im MiWuLa
graphic-design Offizielle Webseite Miniatur-Wunderland

Nach 4 Stunden MiWuLa und einem guten Mittagessen im ausgedienten ICE-Sitz war es dann aber an der Zeit für meine individuelle Hafenrundfahrt. Im leider noch immer dicken Nebelgrau spazierte ich erstmal an die Spitze des Sandtorkais, anschließend zur bereits erwähnten Elbphilharmonie, welche im Einheitsgrau aber meist nur schwer auszumachen war. Gerademal die Fenster blitzten im Licht der sich langsam durchkämpfenden Sonne wie Sterne am Himmel. Nächster Anlaufpunkt war der nebenan liegende Anleger der Hadag-Fähre Linie 72, welche mich zu den Landungsbrücken brachte. Und plötzlich war sie da, die Sonne. Wie aus dem Nichts erschienen Elbphilharmie und die Hafensilhouette, viele Kameras und Handys wurden gezückt und die Auslöser klickten.

Südstaatenflair vor dem Michel
Südstaatenflair vor dem Michel
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An den Landungsbrücken stieg ich um in die nächste Hadag-Fähre der Linie 75 welche zunächst nach Steinwerder übersetzte. Von einem schönen Aussichtspunkt konnte die Hamburger Skyline betrachtet werden, bevor es zu Fuß durch den 426 Meter langen St.-Pauli-Elbtunnel unter der Norderelbe hindurch zurück an die Landungsbrücken ging.

graphic-design Wiki St. Pauli Elbtunnel

Und nochmal benutzte ich eine Hadag-Fähre, diesmal die Linie 62 Richtung Finkenwerder. Umkehrpunkt war der Museumshafen Övelgönne. Im letzten Sonnenlicht wurde dann noch eines der größten Containerschiffe der Welt, die 366m lange „Cosco Italy“ zum Terminal „Tollerort“ geschleppt, die Ladekapazität sind geradezu irrsinnige 13386 TEU bzw. 20-Fuss-Container.

Sonnenuntergang am Hafen
Sonnenuntergang im Hamburger Hafen

Nun war es aber endgültig Zeit, die Heimreise anzutreten. Während die Sonne hinter den Hafenkränen unterging, brachte mich die Fähre zurück zu den Landungsbrücken, von dort fuhr ich mit Hoch- und S-Bahn zum Airport, wo schon die Maschine der German Wings wartete, welche kurz darauf nach Nürnberg abhob.

Der GPS-Track der Tour:

treiber-ansbach Zum Fotoalbum Hamburg 2014

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